Bootboohook

1000 Robota

Bootboohook

Foto: 1000 Robota

das festival fand am 22.8 & 23.8 auf dem Gelände des Faust e. V. statt.

Das Kulturzentrum Faust, das Spandau-Projekt und das Indie-Label mit dem „feinen Händchen für tolle Popmusik jenseits des Mainsteams“, Tapete Records, veranstalteten zum ersten Mal dieses kleine, sehr besondere Festival mit einer sehr spannenden Zusammenstellung an interessanten und wichtigen Bands + Künstlern. Dazu gab’s Fotoausstellungen (Olaf Heine und Nina Kolle) und Filmvorführungen („der Hamburg-Kultfilm des Jahrtausends“, Rocker, von 1972 und „Müssen alle mit“, ein neuer Film mit Bernd Begemann über und mit der aktuellen Deutschen IndiePop-Szene).

Einzig das wirklich erbärmliche Wetter drohte den Spaß gefährden zu können, die wirklich, wirklich tollen und aufregenden Konzerte in den beiden Hallen (60er-Jahre-Halle und der kleinere Bühne des Mephistos) machten aber den Dauerregen vergessen, und so wurde es in drinnen um so stimmungsvoller.

Über 20 Bands und Künstler waren beim ersten „BootBooHook“ dabei, u. a. Hamburger Indie-Legenden wie „Superpunk“ und „Bernd Begemann“, sowie Internationale Newcomer wie die „Dutch Uncles“ aus Manchester, oder „Dial M For Murder“ aus Stockholm. Vom lauten Gitarren-Feedback und wildem Gekreische (siehe die neuen „Indie-Helden“ „1000 Robota“) bis zu nachdenklichen, leisen Tönen voller Sehnsucht und Melancholie (Niels Frevert) war alles dabei. Eigentlich erstaunlich, wie dennoch alles irgendwie zusammen passte und nichts fehl am Platz wirkte.

Wie gesagt, der Dauerregen machte dem Flanieren auf dem Innenhof mit seinen Crêpes, afrikanischen Essenständen etc. etc. den Garaus, aber damit muss wohl gerechnet werden, wenn man mutig genug ist, in Norddeutschland ein Festival steigen zu lassen. Aber nächstes Jahr buchen wir auch die Sonne dazu …

Die ca. 1300 begeisterten Zuschauer, die heimelige Atmosphäre und der gelungene Mix aus spannender Musik, Foto und Film machen definitiv Lust auf mehr, und man kann sich nur wünschen dass die Macher des „BootBooHook“ (toller Name, oder? Oder!) den langen Atem besitzen, um dieses Event auch 2009 auf die Beine stellen zu können.

Fotos: wWw.EmO-PiCs.De

Anajo
Anajo
Dial M for Murder
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Escape Hawaii
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Niels Frevert & Band
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Paul Dimmer Band
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The Horror The Horror
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